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Foto: Harald Thon

Praxis

Der Lernbegleiter

Alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe erhalten zu Beginn des Schuljahres eine Sammelmappe, den sogenannten Lernbegleiter. Er ist ein zentrales Arbeitsinstrument und unterstützt das selbständige und verantwortungsvolle Lernen.

Der Lernbegleiter enthält:

  • Informationsmaterial zum selbständigen Lernen
  • Epochen- und Stundenpläne
  • Anforderungsprofile der einzelnen Unterrichtsfächer
  • Unterlagen zur Vorbereitung der Lernbegleitungsgespräche

Zur persönlichen Reflexion finden sich im Lernbegleiter außerdem Fragebögen zur Schülerselbstevaluation. Ergänzt wird dies durch Rückmeldebögen aus dem Epochen- und Fachunterricht. So lernen die Schülerinnen und Schüler, ihren eigenen Lernprozess bewusst wahrzunehmen, zu begleiten und einzuschätzen. 


Schülerselbstevaluation und Rückmeldungen

Die Kompetenzprofile aus der Selbstevaluation sowie die Fragen zum Zeugnis bilden eine wichtige Grundlage für die Lernbegleitungsgespräche. Besonders die Epochenlehrkräfte achten darauf, die Epochenhefte mit den entsprechenden Rückmeldebögen zeitnah zurückzugeben und die vereinbarten Abgaberegelungen einzuhalten. 

Da viele Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Selbstevaluationsinstrumenten noch ungeübt sind, werden sie hierbei gezielt unterstützt. Auch der sinnvolle Umgang mit einem Schülerkalender, der zu Beginn des Schuljahres zusätzlich benötigt wird und nicht Teil des Lernbegleiters ist, wird gemeinsam eingeübt. Der Schülerkalender ist eine wichtige Voraussetzung für eine strukturierte Unterrichtsplanung und selbständiges Arbeiten. 


Das Lernbegleitungsgespräch orientiert sich am schulinternen Konzept der Lernbegleitung. Es findet in der Regel zu Beginn des Schuljahres statt.

Am Gespräch nehmen teil:

  • die Schülerin bzw. der Schüler
  • die Klassenbetreuerin bzw. der Klassenbetreuer
  • eine weitere Lehrkraft aus dem Klassenkollegium

Grundlagen des Gesprächs sind:

  • die Schülerselbstevaluation
  • die Zeugnisse
  • die Rückmeldebögen aus dem Unterricht

Das Gespräch wird schriftlich dokumentiert und im Lernbegleiter abgeheftet. 


Weitere Gespräche im Schuljahr

Zu Beginn des zweiten Halbjahres (Januar/Februar) sollte ein weiteres Lernbegleitungsgespräch stattfinden – insbesondere für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf sowie auf ausdrücklichen Wunsch der Schülerinnen und Schüler selbst. Darüber hinaus können bei Bedarf weitere Gespräche, zum Beispiel im Rahmen des Elternsprechtags, geführt werden.

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